Album Review: Clash Clash Bang Bang – We Come In Peace

Vor einem Monat kam das Album „We Come In Peace“ von Clash Clash Bang Bang heraus. CCBB machen intergalactic popmusic in Eigenproduktion.

Gegründet wurde die Band 2014 von vier Aliens:

Lia Hell (Gesang), Erdenmond, silbern

Alexej zu Setitov (Drums), Saturn, golden

Gasher the 14th of Greenskull (Geige/Gitarre), Jupitermond Ganymed, grün

Corsair (Synthesizer), Mars, rot

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Anfang 2015 (30. Januar) gaben sie ihr erstes Konzert, zwei Monate später (31.03.15) veröffentlichten Clash Clash Bang Bang ihr erstes Album „Initial Contact“ im Digitalvertrieb unter dem Label Uniting Sound Media. Konzerte gab die Band bereits in Berlin, Leipzig und Halle. Das Musikvideo zu „Android Lover“, der ersten Auskopplung von „We Come In Peace“, erschient im August 2016. Neun Monate später, im Mai 2017, wurde das Album schlussendlich veröffentlicht. Infos zur Band findet ihr auf den üblichen Portalen:

Website: http://www.clashclashbangbang.com/

Facebook: facebook.com/clashclashbangbang

YouTube: youtube.com/clashclashbangbang (dort vlogt Gasher alle zwei Wochen)

Nun, kommen wir zurück zum Album. Die Scheibe umfasst 10 Songs mit einer Gesamtspieldauer von 41 Minuten. Wie das Genre verraten lässt, befassen sich die Songs mit intergalaktischen Themen und sicher nicht Jedermanns/-fraus Sache.

Mein erster Eindruck war: das könnte locker beim M’era Luna/Amphi/WGT oder ähnliches laufen. Das ist gleichzusetzen mit: das gefällt mir! Ein Vögelchen hat mir dann sogar gezwitschert, dass CCBB dieses Jahr tatsächlich beim WGT aufgetreten sind. 🙂

Das gute Stück beginnt mit dem Song „Evolution of Pop“, welcher ein ganz schöner Ohrwurm ist mit dem häufig gesungenen „Clash Clash Bang Bang“. Der Einklang von Synthesizer mit der Geige gibt eine alienhafte Melodie. Mit 2:23 min Laufzeit ist dies der kürzeste Song auf dem Album. „Android Lover“, der zweite Song, und die bereits erwähnte erste Auskopplung, startet mit einem wesentlich schnelleren Beat. Der Anfang klingt wie die Kontaktaufnahme mit Aliens, so wie sie in Filmen klingt. Ein Song, zu dem man gut tanzen kann. Hier könnt ihr dann auch direkt reinhören:

Der dritte Song auf dem Album „Almost Intelligent“ ist mein persönlicher Favorit. Der Einstieg mit der Geige gefällt mir besonders gut und so wie „Evolution of Pop“ bleibt der Song im Kopf. Nach dem ersten Hören bin ich diesen Song in meinem Kopf nicht wieder losgeworden. „Ain’t I almost intelligent“ dudelte es durch meinen Kopf.

„Chasing the Moon“ könnte aus der 80er Synthpop-Zeit stammen. Der erste Eindruck lässt nicht auf das Jahr 2017 schließen. Möglicherweise führt gerade das zu einem breiteren Publikum, welches durch die Musik von Clash Clash Bang Bang angesprochen wird. Genauso wie „Goldrush“, die instrumentalen Passagen könnten auch bei einem Michael Jackson Song auftreten. Sobald die Vocals einsetzen, erhält der Song seinen ganz eigenen Charakter und erinnert gar nicht mehr an Michael Jackson. Der Titel „Goldrush“ klingt sehr edel und durch den Abschluss des Songs mit einem „ausfadendem“ Goldrush wird dem ganzen ein pompöses Ende verliehen.

Robot Children zeichnet sich durch die, meiner Meinung nach, sarkastische, freche, provokante Art aus, in der Lia Hell die Lyrics zum Besten gibt. Auch dieser Song könnte gut in einem schwarze Szene Laden laufen, zu dem die dunkel gekleideten Menschen tanzen (ich darf das sagen, ich gehör auch dazu!).

„Solid State Serenity“ ist der einzige Song, zu dem mir auf Anhieb nichts einfällt. Er ist ein wenig monoton und sticht nicht direkt heraus. Dieser Song ist nicht mein Favorit auf dem Album, aber anderen kann es da ja wieder anders gehen. Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten!

„Blue Flower“ lädt mit einem märchenhaften Walzer ein, zu zweit zu diesem Song zu tanzen. Dieser Song hebt sich von den anderen auf dem Album ab, da dieser am wenigsten „intergalaktisch“ klingt. In der zweiten Songhälfte ändert sich der Stil und es klingt, als ob eine Hexe mit einem spricht. So wie es bei Horrorfilmen ist. Mit einem fiesen Lachen endet der Part und der Walzer vom Anfang wird erneut aufgegriffen. Ein wahres Kunstwerk! Mit 4:57 min ist dies der zweitlängste Song auf dem Album.

Der längste Song mit 5:48 min Laufzeit ist „A Blind Eye“, welcher der vorletzte Song des Albums ist. Auch dieser Song könnte in einem Club laufen, zu dem die schwarze Menge tanzt. Mit „Red Carpet“ wird das Album super abgeschlossen. Ich finde es ein wenig paradox, dass dies der letzte Song ist. Da man ja in der Regel vor einem Event über den Red Carpet läuft. Und hier endet die Platte mit dem Red Carpet. Ob das beabsichtigt ist? Vielleicht steckt da kein Konzept hinter. Vielleicht ist es auch ein „gegen den Strom schwimmen“?

Clash Clash Bang Bang Logo

Fazit: Dieses Album hält was es verspricht: intergalaktische Popmusik, die für Jung und Alt ist. Vier Aliens machen Musik, die klingt, als sei sie von einem anderen Planeten. Ihr solltet unbedingt mal reinhören und euch euer eigenes Bild von dem Album machen! Von mir gibt es ein Däumchen nach oben!

Tracklist:

  1. Evolution of Pop
  2. Android Lover
  3. Almost Intelligent
  4. Chasing the Moon
  5. Goldrush
  6. Robot Children
  7. Solid State Serenity
  8. Blue Flower
  9. A Blind Eye
  10. Red Carpet

 

Anspieltipps: Android Lover, Almost Intelligent, Blue Flower

 

Stay tuned!

~Michelle

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