EP Review: Faderhead – No Signal

Kurz nach Ostern brachte Faderhead seine neue EP „No Signals“ raus, die innerhalb weniger Tage fertig geschustert wurde. Und am 21. April war sie dann fertig. Die EP hat 5 Songs mit einer Gesamtspielzeit von ungefähr 23 Minuten. Und wie Sami von Faderhead so schön schrieb: „It has a bit of a different vibe from regular Faderhead tracks, so if you are expecting 5 different variations of „TZDV“, this is NOT for you.“

Die Songs sind ruhiger, als die älteren Werke. Sie klingen erwachsener, mächtiger und enthalten mehr textlichen Inhalt, als die Vorgänger. Die Musik ist langsamer und nicht mehr so gut tanzbar, aber das Ganze hier ist nichts, das mit TZDV zu tun hat, daher ist das voll ok! „No Signal“ als Titelsong ist sehr langsam, sehr schwer, aber er gefällt. Besonders die erste Strophe hat mir persönlich zugesagt:

„Some days are better than the rest
You know how that feels
Some days are better left alone
You know how that feels
Sometimes it’s all you think you’ll ever ever know
And that’s the time you feel home“

„Eating all the stars“ ist nicht so schwer wie „No Signal“, lebendiger, leichter. Ich würde auch diesen Titel nicht als tanzbar betiteln, aber er geht direkt ins Blut. Ein wenig paradox, oder? Dafür ist die Mitte der EP wunderbar im Club auflegbar und tanzbar. Für „Chairman of the bored“ war erst kein Platz auf der EP. Da jedoch der ursprüngliche Vertreter „Mother of all bombs“ zu sehr nach The Prodigy klang und musikalisch nicht in diese EP-Zusammenstellung passte, konnte „Chairman of the bored“ das Licht der Welt erblicken. Schöner Track!

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D&D (Death and Darkness) hat eine witzige Hintergrundstory. Sami war auf einer Party und traf eine Freundin. Diese ist klein und blond und trug ein schwarzes Shirt mit der Aufschrift „Darkness“. Sami ist groß gebaut und dunkelhaarig und trug ebenfalls ein schwarzes Shirt mit der Aufschrift „Death“. „So we joked that we’d make a good super-villain team and I wrote down „Death & Darkness“ in my songtitle-idea file. Always remember: write down everything in your phone. You never know when you might need it!“, so Sami. Auch dieser Song ist super gut tanzbar und gefällt mir. Der Titel klingt dunkler, als der Song selbst ist. Mit „Nothing time“ endet die 5-Song EP. Eine Minute lang wird man instrumental in diesen Song eingeführt. Mit leisen, ausdrucksvollen Klängen werden die Vocals unterstützt. Meiner Meinung nach ist dies der langsamste und „dunkelste“ Song der EP.

 

Alles in allem hat diese EP, alles was sie braucht: ruhige Songs und tanzbare Songs. In einer guten Mischung ist sie, trotz der kurzen Aufnahmezeit, oder gerade deshalb, sehr gut geworden. Gefällt mir wesentlich besser als die 2015 veröffentliche EP „Tokyo Tapes“!

Tracklist:
01. No Signal (4:31)
02. Eating All The Stars (5:23)
03. Chairman Of The Bored (4:04)
04. D&D (2:59)
05. Nothing Time (5:23)

 

Wenn ihr mal reinhören wollt: Bandcamp macht’s möglich!

Ansonsten folgt Faderhead auf Facebook oder schaut auf der Website vorbei.

 

Stay tuned!

-Michelle

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