Real Friends in Hamburg, 03.04.17

Vor einer Woche war es endlich soweit und Real Friends holten das Hamburg Konzert nach, welches letzten Dezember verschoben wurde.
Support kam von den Hamburgern Holly Would Surrender und den beim Plattenlabel „Side one Dummy“ beheimateten Microwave.

Der Abend fing schon gut an: wir verpassten nämlich Holly would surrender. Denn leider stand auf der Homepage des Hafenklangs eine falsche Uhrzeit…Naja passiert. Und dadurch das die Jungs in den letzten Monaten gefühlt bei jeder Pop-Punk Band Vorband waren habe ich sie auch schon des Öfteren live erlebt. Jeder der auf richtig schön generischen Pop-Punk steht, wird Gefallen an ihrer Show finden.

 

Nun aber zur 2. Band des Abends. Microwave, die aus Atlanta stammen, produzieren etwas emolastigeren Rock. Das Publikum war schon gut dabei als wir ankamen und es wurde vereinzelt getanzt. Auch die Stimmung der Band war losgelöst und besonders der Sänger machte zwischendurch immer wieder Witze, u.a. über den derzeitigen Präsidenten der USA. Alles natürlich mit einem Augenzwinkern und nicht allzu ernst gemeint.
Hier ein kleiner Einblick:

 

Kurze Umbaupause und Real Friends betraten gegen 22 Uhr die Bühne. Vom ersten Song an ging das Publikum ab und es wurde lauthals mitgesungen und versucht zu tanzen. Denn vor der Bühne zwischen den 2 Pfeilern und der Wand war es brechend voll. Richtiges Tanzen war nicht mehr möglich, stattdessen wurde munter aufeinander rumgehüpft. Aber das tat der Stimmung keinesfalls Abbruch, denn schon nach ca der Hälfte des Sets sprangen immer wieder Leute ins doch recht jugendliche Publikum und „versuchten zumindest“ zu crowdsurfen. Manchen gelang es bis nach hinten zum Mischpult zu kommen, manch einer hatte jedoch nicht so viel Glück und Körperspannung und ging so schnell zu Boden, wie ein Marmeladen Toast.
Die ausgesprochen ausgelassene Stimmung im Publikum entging der Band natürlich nicht und auch sie hatten sichtlich Spaß und besonders Bassist Kyle animierte die ersten Reihen immer wieder mitzusingen und zu stagediven.

Nach 16 Songs ging es von der Bühne, aber natürlich schrie das Publikum nach einer Zugabe. So kamen sie wieder auf die Bühne und diskutierten erst einmal was sie jetzt spielen sollten. Schlagzeuger Brian war sichtlich erschöpft und plädierte dafür einen ruhigen Song, nämlich Sixteen, zu spielen. Vorher blödelte er aber noch rum und verkündete lauthals das sie schon bald wieder kommen würden und zwar als Support von Hans Klok. Er war wohl der Running Gag der Tour. Letztendlich wurde aber dem Wunsch nach etwas langsameren nachgekommen und viele Fans zückten nochmal ihre Smartphones um die letzten Fotos zu schießen.
Hier der Song welcher als Zugabe gespielt wurde:

 

-Lea

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s