HörBar Vol. II – Das Singer-Songwriter Festival @Cadillac, Oldenburg, 17.03.17

Line-Up: Fránk Bayer, Cathy, Pad. und Nick March

Am gestrigen Freitag wurde das Cadillac mit akustischer Singer-Songwriter-Musik gefüllt. Vier tolle Künstler füllten den Abend mit ihrer Musik und deren Emotionen.

Für Fránk Bayer war ich leider zu spät, daher habe ich seinen Auftritt verpasst. Habe mich daher mal so durch seine YouTube-Videos durchgeklickt. Ursprünglich stammt Fránk aus Mexiko, lebte einige Jahre in den USA und kam dann nach Deutschland. Seine Songs präsentiert er in englischer Sprache. Schade, dass ich ihn verpasst habe!

 

Als nächstes stand Cathy auf der Bühne. Eine junge Dame mit dunklen gewellten/lockigen Haaren in einem niedlichen Blümchenkleid. Auch ihre Songs waren auf englisch. Einige waren selbst geschrieben, andere gecovert. Ihre Stimme ist sehr stark und hat eine tolle Stimmfarbe. Die ersten Songs bekam ich auch von ihr nicht mit, aber doch eine ganze Weile. Einer der vorgestellten Songs war z.B. „Adventure Time“ – nein er hat nichts mit dem Cartoon zu tun, sondern mit der Situation, wenn man in einer Beziehung steckt, aus der man nicht rauskommt. Ein weiterer Song war „Three little birds“, welches ein Cover von Bob Marley ist. Sie erzählte dazu, dass ihr der Song beim Bestehen des Abiturs geholfen hat. „[…] Matheklausur, man hört das Kratzen der Stifte und ich saß hinten und summte das Lied.“ Ihre letzten beiden Songs waren „Totally okay“ und „Loverboy“. Zwischen den Songs tauschte sie die Gitarren oder spielte am Piano. Eine sehr sympathische Künstlerin, die man sich unbedingt live ansehen sollte!

 

Der dritte und vorletzte Künstler war Pad. Ebenfalls ein Singer-Songwriter, der die letzten Monate mit zwei Kehlkopfentzündungen zu kämpfen hatte. Daher stand es lange in den Sternen, ob er diesen Auftritt überhaupt wahrnehmen könnte. Aber da stand er: mit seiner Gitarre auf der kleinen Bühne im Cadillac. Der erste Künstler, dessen gesamte Setlist ich mitbekam. Ganze 11 Songs stellte er vor. Bei dem zweiten Song traten jedoch technische Probleme auf und der Verstärker funktionierte nicht, wie er sollte. Also zog Pad einfach den Stecker und stellte sich mit seiner Gitarre vor die Bühne und performte ohne Technik. So geht man mit solchen Situationen richtig um, super! Seine Stimme zog mich ebenfalls mit, ein toller Künstler, von dem man das vielleicht im ersten Moment nicht erwarten würde. Was sehr süß war, war dass er ein Buch dabei hat. Eine Art Gästebuch, welches er zu seinen Auftritten mitbringt, sodass sich die Leute dort drin verewigen können. Sehr schöne Idee, das habe ich bei John Allen damals auch mal gesehen :).

Der Song „Hätten wir den Mut nicht“ hat mir besonders gut gefallen. Die Entstehungsgeschichte war folgende: Van Gogh hat mal gesagt „Was wäre das Leben, hätten wir den Mut nicht etwas zu riskieren?“ Dieses Zitat fand Pad mal in einem Whatsapp-Status und er wollte einen Song als Antwort darauf schreiben, welcher ihm super gelungen ist! Er motivierte das Publikum bei einigen Songs mitzumachen, teilte uns in zwei Gruppen, sodass jede Gruppe was anderes singen musste. Schöne Idee!

Die gesamte Setlist:

  • Unbeirrt
  • Wasser und Brot
  • Hätten wir den Mut nicht
  • Ewigkeit
  • Wolkenraten
  • Für immer und ewig
  • (ich weiß den Titel leider nicht) es ging um einen Song, der Klischees zwischen Männern und Frauen darstellt
  • Für immer bleiben
  • Herzlos
  • Wege
  • Es ist vorbei

 

Last but not least: Nick March. Von dem jungen Herrn solltet ihr ja schon gelesen haben, wenn ihr uns regelmäßig verfolgt. Er hatte natürlich wieder seinen Verstärker „Roland“ dabei, der auf jedem der Straßenkonzerte seinen Beitrag leistet und seine Gitarre „Blacky“. 2016 hat er ca. 130 Konzerte gespielt, erzählte er und dieses war das erste „richtige“ Konzert in Oldenburg. Seine Show begann er mit „Lichtermeer“, ich würde sagen, dies ist mein Lieblingssong von ihm. Zu den meisten Songs erzählte er, wie diese entstanden. Das ist das schöne an intimen, kleineren Konzerten. Seinen Song „Luftballon“ kannte ich vorher nicht. Dieser Song entstand auf „Anweisung“ seines Produzenten Mark Smith. Nick zeigte eine neue Seite von sich: er rappte ein wenig, mal was neues, war ziemlich cool! Anders als auf seinen Straßenkonzerten präsentierte Nick dieses Mal nur eigene Kompositionen. Auch seine gesamte Setlist findet ihr hier 🙂

  • Lichtermeer
  • Leb‘ den Moment
  • Luftballon
  • Sonntag (13 Uhr)
  • Der, der vergisst
  • Steh mir nicht im Weg
  • Nur uns
  • Schwarz-Weiß
  • Unterm Himmelszelt

Zu dem Song „Steh mir nicht im Weg“ erzählte er ebenfalls die Entstehung. Damals auf einem Straßenkonzert quatschte ihn eine stark geschminkte Frau eeeewig voll, obwohl Nick nur sein Konzert fortsetzen wollte. Er überlegte sogar kurz zu gehen, blieb aber standhaft und widmete ihr diesen Song. Ob sie diesen jemals gehört hat? Das weiß man nicht so genau.

 

Alles in allem war dies ein wunderbarer Abend mit toller Musik! Beim nächsten Mal solltet ihr ebenfalls rumkommen!

Stay tuned~

Michelle

 

 

 

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2 Gedanken zu “HörBar Vol. II – Das Singer-Songwriter Festival @Cadillac, Oldenburg, 17.03.17

  1. Hi Michelle,
    ich finde es immer toll, wenn ein Künstler den Hintergrund zu einem Song erzählt, was genau ihn zu diesem Text bewegt hat, welche Personen ihn inspiriert haben… Toll dass du davon auch etwas vermittelst!
    LG Melli

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