The Saddest Landscape 06.01.2017

Abriss in Berlin, 06.01.2017

An einem verdammt kalten Freitag, ging es nach Berlin zu meinem ersten Konzert 2017.
4 Bands würden dem Kulturzentrum Linse einheizen (und ja es wurde sehr warm u.a. auch weil die Show im Laufe des Abends ausverkauft war).
Nach fast 3 Stunden Fahrt und einer gefühlt ewigen Fahrerei durch Berlin parkten wir sogar fast direkt vor der Venue. Perfekt bei der Kälte.
Der Andrang zum Konzert war so groß das wir noch ein paar Minuten draußen warten mussten, wobei wir noch Freunde aus Freiburg trafen.

Endlich im Warmen ging es dann um 20.30 Uhr auch schon los und zwar eröffneten die Briten von Svalbard den Abend.

Da Serena (Gitarre,Gesang) leider verhindert waren, sprangen befreundete Musiker von Group of Man und The Tidal Sleep ein.
Auch wenn Nicolas von The Tidal Sleep mit einem riesen Spickzettel auf der Bühne stand, lieferten alle Beteiligten eine gute Show ab und es machte richtig Spaß ihnen zuzuschauen.
Hört HIER mal rein.

Nach einer kurzen Pause betraten Swain die Bühne, welche innerhalb der Szene letztes Jahr auf Grund ihres neuen Albums The Long Dark Blue in aller Munde waren. Denn zuletzt machten sie Musik unter dem Namen „this routine is hell“. Mit dem Namenswechsel Ende 2014 folgte dann auch eine stilistische Veränderung.
Live überzeugten sie aber so oder so jeden, egal seit wann man sie kennt.

 

Die 3. Band des Abends waren die Kalifornier von DANGERS. Das war zugegebernmaßen die einzige Band die mir nichts sagte und deshalb erwartete ich auch nicht allzu viel. Jedoch wird man ja des öfteren eines besseren belehrt, denn diese Band, besonders die Live Show, war das beste und mitreissendste was ich seit langem gesehen habe.
Von Anfang an war der Sänger immer dabei das Publikum mit einzubeziehen. Er rannte und sprang wie wild auf der Bühne rum. Vor allem aber verschwamm der Begriff, bzw die Definition „Bühne“, da er einfach immer wieder im Publikum untertauchte. So animierte er aber auch das Publikum es ihm gleichzutun. Was dieses auch tat, denn es gab einige hardcore Fans die alle Texte mitschreien konnten. Das ist wohl gehörig was an mir vorbeigegangen…
Die Band existiert schon seit 2004 und ist nicht konstant dabei, aber veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen Musik, wie das 2016 erschiene Album The Bend in the Break.

 

Als Abschluss eines schönen Konzertabends betraten gegen 23.30 Uhr die Amis von The Saddest Landscape die Bühne. Die Band existiert schon seit gut 15 Jahren, trotzdem merkte man wie viel Spaß es der Band bereitete auf einem anderen Kontinent ihre Lieder zu spielen. Und auch während diesem Set verabschiedete sich das Mikrofon etliche Male. Wie auch schon vorher bei Swain und Dangers fiel es immer wieder auf den Boden und wurde von Menschen wieder aufgehoben. Ein Wunder das es den Abend überlebt hat.
Hört HIER unbedingt rein. PS: Jeder der auf Bands á la Touché Amoré steht, wird auch TSL mögen.
Zum Abschluss lässt sich nur sagen, dass es ein fantastischer Abend war, der gezeigt hat das man sich auch mal Bands anschauen sollte die man nicht kennt…Meist macht man da nämlich nichts falsch und entdeckt ja vielleicht sogar noch eine neue Lieblingsband!
-Lea

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