Callejon @Markthalle, Hamburg, 29.12.16

Special Guest: Vitja und Rogers

Am 29.12.16 war nochmal ein richtiges Abrissevent in der Markthalle, in Hamburg. Callejon hatten zu einem Konzert eingeladen und brachten Vitja und die Rogers mit.

Bereits um 19:30 Uhr begann der Abend und die Jungens von Vitja begannen. Eine Kölner „Experimental-Metal“ Band, die sich 2013 gegründet haben. Habe sie dieses Jahr beim Deichbrand kennen gelernt, ziemlich coole Typen, muss ich sagen. Sie begannen direkt eine energiereiche Performance auf der Bühne. Der erste Moshpit bildete sich und die Menge fing an sie zu feiern. Innerhalb einer halben Stunde heizten sie dem Publikum ordentlich ein und bereiteten alle auf einen geilen Abend vor.

Als zweites durften die wunderbaren Rogers spielen. Eine deutsche Punkrock-Band aus Düsseldorf. Mit ihrer lockeren Ruhrpott-Art zogen die Rogers noch mehr Leute in ihren Bann und schon bevor die Band auf die Bühne kam, fing die Meute vor der Bühne an mitzugröhlen. Songs wie „Kreuzberger Nächte“, „Hoch die Tassen“ und „Eure Zeit“ sind mir im Kopf geblieben und ich musste sie zuhause sofort hören. Diese rauchige Whisky-Stimme ist das I-Tüpfelchen des Ganzen. Der Moshpit wurde größer und die Menge war noch begeisterter. Mit viel Applaus und Gejubel für Vitja und Callejon bedankte sich die Band, dass sie bei dieser Tour dabei sein durfte und verabschiedete sich nach einer dreiviertel Stunde von der Bühne.

Halb zehn, der Hauptact betrat die Bühne: Callejon. Diese rissen dann letztendlich alle die mit, die vorher noch nicht ganz warm geworden waren (wie auch immer das nach dem grandiosen Vorprogramm nicht möglich war). Die Menge tobte, der Moshpit erreichte sein Maximum und die Zuschauer grölten lauthals mit. Klassiker wie „Kind im Nebel“, „Dunkelherz“, „Wir sind Angst“, „Unter Tage“ oder „Schwule Mädchen“ wurden gespielt. Doch die ganz krassen Angelegenheiten á la „Porn from Spain 2“, „Sommer, Liebe, Kokain“ und „Schrei nach Liebe“ wurden ganz nach dem Motto „Das Beste kommt zum Schluss“ für die Zugabe aufgespart. Ca. 90 Minuten verlangte die Band ihrem Publikum alles an Energie und Stimme ab, was dieses aufbringen konnte und legten erneut einen grandiosen Auftritt hin. Diese Band ist es immer wieder wert bei einer Live-Show alles zu geben.

Leider kann ich euch heute nicht mit Fotos von dem Auftritt beglücken, aber bei dem Line-Up hätte ich eh viel zu viel Schiss um meine Kamera gehabt. 😀

Also: Geht auf Konzerte und feiert euer Leben, Leute!

~ Michelle

P.S.: Alle drei Bands waren auch auf dem Deichbrand 2016 vertreten :p

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