Das 19. Türchen

Meet&Greet mit Thirty Seconds To Mars in Bulgarien

 

Die Band Thirty Seconds To Mars bietet kommerziell ganz offen M&G zum Kauf an. Das machen ja mittlerweile viele Bands. Diese hier hat ihre eigene Firma für solche Belange entwickelt. Alles im Prinzip kein schlechtes Verfahren, wären da nicht exorbitanten Preise, die verlangt werden. Deswegen stand es nicht wirklich zur Debatte als wir entschieden nach Bulgarien zu fliegen, dort ein M&G zu machen. Der finanzielle Unterschied war wirklich erheblich (ich spreche da von fast 200€). Also warum sollte Frau diese Möglichkeit nicht wahrnehmen?

Das Ganze fand auf einem Festival in Sofia, der Hauptstadt von Bulgarien statt. Ich rate nur mal so am Rande M&G während eines Festivals zu vermeiden. Man verpasst leider andere Bands währenddessen. Das war irgendwo doof. Der größte Wehrmutstropfen war bei dem M&G, dass der Drummer der Band nicht dabei war. Der war zu diesem Zeitpunkt leider gar nicht bei den Konzerten dabei. Wirklich sehr schade, den wollte ich nämlich am liebsten Treffen.

Nachdem uns nette Bulgaren zum Festival gelotst hatten (böses Kyrillisch!), mussten wir eine Weile anstehen. Dort erhielten wir Bändchen und unseren Merch. Dieser bestand aus einem T-Shirt, einem Poster, so einem Badge und einem Jutebeutel. Danach warteten wir vor einem winzigen Zelt und bekamen einige Anweisungen. So etwas wie keine persönlichen Fragen. Wir hatten uns extra eine coole Frage überlegt. Ich meine es war etwas wie sie mit damit umgehen, dass sie kein Label mehr haben oder sowas in der Art. Schließlich erschienen Jared und Tomo. Es war irgendwie doch ziemlich cool, die mal von so nahem zu sehen. Sind auch nur Menschen! 😀

Danach wurden Fragen gestellt, die nicht sonderlich gut waren, aber was soll‘s. Ich meldete mich eine ganze Weile, wurde aber gekonnt ignoriert. Schließlich meldeten wir uns alle und meine Frage wurde gestellt. Wir hatten uns aufgeteilt xD Eine zufriedenstellende Antwort kam leider nicht vom Leto, aber nun ja. Ich glaube, er hätte gerne geantwortet, aber hatte keine Zeit mehr. Was eigentlich schade war, wir waren glaube ich nur rund 50 Leute. Bei M&G in Deutschland sind es meist um die 300 Menschen. Da hätte ich es schöner gefunden, wenn sie sich hier mehr Zeit genommen hätten.

Im Anschluss an die Fragen durften wir uns alle für Autogramme anstellen, was relativ schnell vorbeiging und danach wurde eine neue Schlange gebildet für die Fotos. Das geht alles super schnell vorbei. Wenn das mal überhaupt eine Minute gedauert hat. Bei mir war Jared sogar nicht richtig bei der Sache, sondern hat irgendetwas anderes rumgemeckert, was irgendwie unangebracht war. Trotzdem bereue ich es keine einzige Sekunde dieses M&G gemacht zu haben. Klar es war viel Geld und ob es das wirklich wert ist, das stelle ich hier mal ganz offen in Frage. Ich finde nämlich eigentlich nicht. Ich würde zumindest niemals mehr ausgeben als ich es in Bulgarien getan habe. Ich trauere immer noch Shannon hinterher, den hätte ich zu gerne geknuddelt.

meet-and-greet-foto-sofia

Dennoch, für alle die einmal wissen wollten wie so etwas funktioniert: es ist nichts Besonderes. Die Band nimmt sich nicht außergewöhnlich viel Zeit, und ganz sicher nicht für dich allein. Das muss man sich bewusst sein. Wenn du möchtest, dass es etwas Tolles wird, dann musst du das selbst in die Hand nehmen. Du musst irgendwie herausstechen, tolle Fragen stellen. Du bist da der Steuermann vom Schiff.

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