„Es geht uns nicht um Schönheit, jedoch um Kraftgewinn!“ – Rummelsnuff und Maat Asbach @Turmzimmer, Hamburg, 28.09.16

Ahoi Mädels und Buben!

Das Turmzimmer in Hamburg, ein kleiner Teil des Übel und Gefährlich, der sich im 4. Stock befindet und im Normalfall nur via Treppe erreichbar ist. Ihr Monster! 😀

Um 21 Uhr begann das Spektakel. Eine schüchterne Meute stand vor der Bühne und wartete gespannt auf den Käpt’n, den Maat und Helmut. Nach und nach rückte das Publikum nach vorne. Und wer nicht wollte, der wurde von einem rotbärtigen Muskelprotz nach vorne gezogen und vom Shirt befreit. Die erste Reihe bestand nun fast ausschließlich aus oberkörperfreien Männern mit mehr oder weniger Muskeln. Auf der Bühne befanden sich mehr Shirts als Personen. Der Käpt’n und der Maat heizten dem halbnackten Publikum erheblich ein. Mehr Schweiß als Sauerstoff lag in der Luft – es war heiß.

Klassiker wie „Halt durch“, „Machen wir den Tanz“, „Salutare“, „Der Hund“, „Armdrücker“ und „Bratwurstzange“ ließen die Meute vor der Bühne mitgröhlen und mittanzen. Zu neueren Songs wie „Harzer Käse“, „Helmut“ oder „Crystal Ball“ ging die Menge aber ebenfalls ab. Textsicher und zuverlässig, was will man mehr? Interaktionen mit dem Publikum stehen bei diesem Künstler ganz weit oben! Ein „Du warst doch in Rostock“ ließ einen der halbnackten Buben freudig strahlen. Wurde er doch glatt wieder erkannt. Eine „Anja“ wurde auf der Bühne gefeiert, während eine deutsche Version von Westlifes Song „Oh Mandy“ als „Oh Anja“ dargeboten wurde. Eine „Nathalie“ wurde ebenfalls besungen. Doch nicht nur die Ladies fanden ihren Weg auf die Bühne und wurden bejubelt, betanzt und gefeiert. Auch die halbnackten Buben fanden Gefallen daran sich auf der Bühne zu präsentieren. Nicht allein bei „Armdrücker“ präsentierten zwei Buben eine Inszenierung auf dem Rücken vom Maat. Irgendwann standen mehr Zuschauer auf der Bühne als eigentliche Künstler – es wurde rappelvoll dort oben.

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„Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ gröhlte die Menge und schunkelte dazu. Im kleinen Turmzimmer war bestimmt mehr gute Laune als auf der gesamten Reeperbahn. Und das schon vor 23 Uhr! Gute 90 Minuten Show wurden präsentiert, der Maat verließ die Bühne. Das Publikum bekam nicht genug und der Käpt’n konnte nicht nein sagen. So ließ er sich zu einer Zugabe überreden. Und zu einer zweiten. Und zu einer dritten. Auch ohne den Maat, einzig und allein mit „Helmuts“ Unterstützung. Natürlich durfte der „Pumper“ bei diesem Konzert nicht fehlen! Ironischerweise wurde der Song im Hauptprogramm versehentlich übersprungen. Schwitzende Männeroberkörper rieben sich aneinander und rasteten zum Schluss noch einmal richtig aus. „Wir streben nicht nach Perfektion, nach Kraft und Masse schon“: Unter diesem Motto stand der Abend. Nach einer fast 110 minütigen Show beendete der Käpt’n den Abend. „Hamburg, ihr wart schon immer super! Aber heute wart ihr der Hammer“ – mit ungefähr diesen Worten lobte Roger Baptist seine treue Fangemeinde.

Der Maat ließ sich auf Schultern tragen, der Käpt’n stand inmitten des Publikums und gab dort seine Musik zum Besten, der Bernd spielte fleißig und fast ohne Strom. Ein wirklich legendärer Abend, den wohl keiner der Besucher so schnell vergessen wird!

Rummelsnuff ist immer ein Konzert wert. Oder zwei. Oder drei.

Darauf ein Glas Sliwowitz!

-Michelle

P.S. Wusstet ihr, dass die nicht vorhandenen Haare des Käpt’ns eigenlich braun sind? Wusstet ihr nicht? Jetzt schon!

P.P.S. Die oben aufgeführten Songs sind unvollständig – die restlichen Songs fallen mir nicht mehr ein. 😀

 

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