Albumreview: Dominik McNeder – Luck Keeps Us Alive

Falls ihr es noch nicht wusstest, ihr dürft auch gerne auf uns zu kommen. Wir hören wahnsinnig gerne für uns unbekannte Musik, – und geben dann auch unseren Senf dazu! 🙂 So hat es auch Dominik McNeder aus dem schönen Salzburg (Österreich) getan. Der Singer-Songwriter ist seit 3 Jahren mit diesem Projekt unterwegs und hat im März sein erstes Album (in gemeinsamer Sache mit der Band The Gold Corner Basement) „Luck Keeps Us Alive“ veröffentlicht.

Für mich ist ja ein Albumtitel schon immer sehr entscheidend. Und dieser  ist für mich sehr sehr ansprechend! Ich finde ja persönlich das ist immer die halbe Miete. Das man damit den Hörer schon irgendwie bekommt. Und auch das Coverart ist irgendwo entscheiden. Auch das hier ist sehr ansprechend. Durchaus, sehr gut gemacht. Aber das sind ja nur Randbemerkungen. Denn es geht eigentlich um die Musik. Nicht nur eigentlich: Es geht um die Musik.

Dominik sagt über sich selbst, dass er sich von Frank Turner, Chuck Ragan, Bob Dylan und The Glaslight Anthem inspirieren lässt. Eine gute Mischung. Sein Genre beschreibt er als eine Mischung aus Punk & Singer/Songwriter. Erwähnte ich mal, dass ich auf Singer/Songwriter stehe? Wenn nicht, jetzt wisst ihr Bescheid. Die Art und Weise wie die Musik machen, ist mir immer noch die liebste. Einfach und ehrlich. Mehr braucht Musik nicht. Ok, noch eine annehmbare Stimme wäre ganz nett 😉

Aber hey, damit kann Dominik auf jeden Fall punkten. Denn die Stimme ist mehr als nur annehmbar. Klingt ein bisschen so, als hätte er schon viel und vor allem hart gefeiert. Aber wenn dabei so ne nette Stimme rauskommt – warum nicht? Nein, mal ehrlich. Seine Stimme klingt wunderbar angenehm, ich mag den Charakter in der Stimme, der sie nicht klingen lässt wie jede andere. Gängig, aber dennoch besonders. Und zu dem eine tolle Stimme für die Art Musik die er macht. Passt wie die Faust auf’s Auge.

Das erste Album besteht aus zehn Songs, und ich habe mich gerade bis zum vierten Song hochgehört. Der gefällt mir irgendwie total gut. Aber noch einmal zum Anfang. „Needles“ beginnt stark und rockig. Verleitet ein wenig zum Headbangen 😉 Guter Start ins Album, da klingt die Stimme auch noch so schön rauchig und belegt vom Whisky.

„First Love“ war der Song von dem ich gerade sprach: Der ist von der Melodie eher mehr Singer/Songwriter und Dominiks Stimme zeigt eine andere Farbe. Mein Favorit, und wenn es nur wegen dem Titel ist, ist „Wanderlust“. Ok, nicht nur wegen dem Titel, versprochen. Aber er spricht jemanden mit der Reisewut einfach an. Sehr schön. „Sometimes I have to leave the places I love“. Direkt ins Herz 🙂

Ingesamt kann man sagen, dass er seinem Stil im gesamten Album treu bleibt. Es gibt keine nennenswerte Ausrutscher in eine komplett andere Richtung: Und das ist mehr als gut. Es gibt einige ruhigere Songs, andere kann ich mehr sehr gut auf der Bühne mit einer hüpfender Menge vorstellen. Ich persönlich kann die Songs sehr gut hören, ohne zu denken „Man wann ist das Lied endlich vorbei“. Und das ist bei mir ein mehr als positives Zeichen. Ich denke, ich werde mir das sogar öfter anhören und ich würde sogar zu einem Konzert gehen, wenn er denn mal in den Hohen Norden kommt 🙂

Ich kann sagen: Eine Kaufempfehlung! Das sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn man Singer/Songwriter liebt!

Anspieltipps: Needles, First Love, Wanderlust, Coming Back To You

Tracklist:

01 Needles

02 Heroes

03 To Be Alone

04 First Love

05 Wanderlust

06 Against Me! (And Everyone Else)

07 The Plural Of Vinyl Is Vinyl

08 The Taste Of Wine

09 Coming Back To You

10 This Guitar

 

Links: HomepageFacebook

-Janna

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