Oomph! im Capitol, Hannover, 08.04.16

Am gestrigen Freitagabend, 08.04.16, waren Death Valley High und Oomph! in Hannover im Capitol. Gegen 20 Uhr begann die Vorband.

Death Valley High, eine amerikanische Band die „Death Disco“ spielt. Der erste Song begann und ich wurde von den Druckwellen 10 Meter nach hinten katapultiert (sagen wir, ich habe mich so gefühlt). Der erste Song hatte so gar keine Melodie, die Technik war scheinbar auch nicht richtig eingestellt und der Gesang des Sängers passte nicht zum Instrumentalen. Mir gefiel der erste Song so gar nicht, das ging aber auch anderen so. Sie haben echt ihr bestes auf der Bühne gegeben, viel interagiert und Fans durften auch mit ins Mikro grölen. Je mehr Songs gespielt wurden, desto mehr gefiel mir der Sound der Band. Einzelne Riffs oder Songabschnitte waren richtig guuut und ich musste doch etwas mitwippen. Aber die Vocals waren so gar nicht meins – zu hoch, zu sanft, zu lieb für deren Genre. Ist Geschmackssache, also nur meine Meinung. Kann euch ja genau anders ergehen. Alles in allem haben sie ihren Job trotzdem gut gemacht, wobei viele aus dem Publikum nicht sehr begeistert waren. Schade! Nach ca. 40 Minuten Spielzeit verließ die Band die Bühne und es wurde alles für Oomph! aufgebaut.

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Gegen 21 Uhr betrat die Band die Bühne und lieferte eine epische Show ab! Direkt wurde dem Publikum eingeheizt und es wurde von Dero animiert mitzumachen. Über Songs wie „Labyrinth“, „Der neue Gott“, „Wunschkind“, „Bis der Spiegel zerbricht“, „Gekreuzigt“ oder „Kleinstadtboy“ wurden alte und neue Songs gespielt. Eine gesamte Oomph!-Ära wurde an einem einzigen Abend durchlebt. Mit viel Energie, Liebe und Herzblut performte die Band 25 Jahre Arbeit. Die gesamte Setlist findet ihr weiter unten. Leider war ein Teil des Publikums sehr träge, sodass einige nur rumstanden, während andere alles an Kräften im Capitol ließen. So war auch die Wall of Death eher ein Witz. Normalerweise passen so mind. 5-6 Leute zwischen die Menge, gestern waren es höchstens 2 Menschen. Also eine sehr, sehr kleine Wall of Death. Jedoch ist dazu anzumerken, dass das Publikum relativ „alt“ war. Ich mit meinen 23 Jahren gehörte da noch zum jüngsten Anteil des Publikums. Dero war an dem Abend nicht allein für die Vocals zuständig, sondern spielte viel auf seinen Drums und kümmerte sich darum, dass das Publikum mitmachte. Schmerzende Füße, ein schmerzender Nacken vom Headbangen und lahme Arme vom ganzen Abrocken, es hat sich absolut gelohnt! Nach ca. 120 Minuten Show war das epische Konzert vorbei! Wie auch bei Alligatoah genannt, sind 120 Minuten echt viel! Ich habe diese Band 3x live gesehen und jedes Mal waren sie besser! Also Oomph! lohnen sich live mehr als absolut, kann ich nur empfehlen! Falls ihr also in der Nähe seid, auf auf und hin da!

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Die Setlist

  1. Alles aus Liebe
  2. Labyrinth
  3. Träumst du
  4. Mein Schatz
  5. Das weiße Licht
  6. Mein Herz
  7. Der neue Gott
  8. Unzerstörbar
  9. Als wärs das letzte Mal
  10. Wunschkind
  11. Jede Reise hat ein Ende
  12. Bis der Spiegel zerbricht
  13. Jetzt oder nie
  14. Niemand
  15. Mitten ins Herz
  16. Unter diesem Mond
  17. Auf Kurs
  18. Sandmann
  19. Gekreuzigt
  20. Augen auf!

Zugabe

  1. Kleinstadtboy
  2. Gott ist ein Popstar

Das war’s dann auch schon wieder von mir!

-Michelle

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