Artwhy im Kulturpalast

Am Dienstag, 05.04.16, waren Artwhy im Kulturpalast in Hannover. Wir durften die Jungs schon vorher zum Interview treffen, welches in den nächsten Tagen folgt.

Der Kulturpalast ist ein kleiner Club in Hannover in der Nähe des Schwarzen Bären. Sehr klein und sehr gemütlich. Die Jungs von Artwhy übernahmen auch selbst die Abendkasse.

Mit etwas Verspätung begann das Konzert gegen 20:15 Uhr. Samy Irvin und Jacob Jordan durften als erstes die Leute mit ihrer Musik beglücken. Instrumentalistische Perfektion mit Cello, Klavier und Gitarre abgerundet mit einer leicht rauen Stimme – sehr, sehr schön! 20 Minuten wurden gefüllt mit Covern von Neil Young und Songs von Kopflos. Der beste Titel der Band war der auf Costa Rica entstandene „Arbeitstitelo“ :D. Auch ein schöner Song war „Feuerfliege“. Wenn ihr in der Umgebung seid und wisst, dass die beiden spielen: Hin da!

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Als zweiter Act waren die Hannoveraner Menschenkind an der Reihe. Eine fünfköpfige Band bestehend aus Jonas (Gitarre), Jan (Gitarre), Clemens (Bass), Alex (Schlagzeug) und Isa (Gesang).  Deutscher Pop-Rock-Punk heizte dem Publikum ein. Auch Samy vom ersten Act und Pablo und Leonard von Artwhy tanzten ausgiebig vor der Bühne. Alle Songs sind Eigenkompositionen! Man hat Isa angesehen, dass sie absolut Spaß hat am Live-Performen und animierte das Publikum mitzumachen. Das klappt auch ganz gut. Bei „Hackedicht“ sollten alle mitgröhlen – und das klang zum Teil auch sehr „Hackedicht“ 😀 Mein absoluter Lieblingstitel des Sets war „Tagtraumfestival“ – mir gefiel der Text und die musikalische Umsetzung. Toll! Allgemein gefiel mir die Musik sehr gut, jedoch war die Stimme der Sängerin teilweise zu „Lieb“, nicht rau genug. Ist vermutlich auch Geschmackssache. Nach ca. 40 Minuten Set verließ die Band die Bühne. Artwhy waren gegen halb 10 dann an der Reihe.

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Die Band hatte Bock auf die Show – obwohl 2/3 angeschlagen war. Tägliches Touren durch die Weltgeschichte und das ohne Pause – das schlaucht natürlich! Da kann auch das Immunsystem nicht immer standhalten. Trotz allem hat die Band alles gegeben auf der Bühne. 13 Songs und 2 Zugabesongs wurden zum Besten gegeben. „Storm“, „Eternity“ und „You’re so high“ läuteten die Show ein. Die Jungs wirbelten mehr oder weniger über die Bühne. Pablo am Synthesizer, Leonard als Sänger und Gitarrist und Nils an den Drums spielten mit voller Leidenschaft ihr Set. Was ich allgemein nicht gut fand war, dass viele Leute gegangen sind, nachdem die Hannoveraner Acts gespielt hatten. Ich finde, man sollte bis zum Ende bleiben (außer Bus und Bahn machen da Probleme)! Trotzallem machte das übrige Publikum super Stimmung. Auch die vorherigen Acts standen im Publikum und rockten mit. Live gefallen mir die Jungs noch fast besser als auf Platte, also hin da wenn ihr die Möglichkeit habt! Mit etwas Zeitdruck endete die Show zwischen 22:15-22:30 Uhr.

Alles in Allem war es ein sehr gelungener Tag und ich danke der Band, dass sie auf uns zugekommen ist.

-Michelle

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