Albumreview: What Would You Like To Leave Behind? – Ben Barritt

Albumreview: Ben Barritt – What Would You Like To Leave Behind?

Mit einem Crowdfounding-Projekt hat unser Freund Ben Barritt es geschafft und sein erstes Album aufgenommen. Mit dem bedeutungsvollen Titel „What Would You Like To Leave Behind?“ stellt man sich eigentlich schon von Anfang an auf ein Album mit gutem Inhalt vor. Und hey, was wollen wir eigentlich hinterlassen? Wer weiß, wer weiß… momentan bin ich mir da noch nicht so sicher. Aber zumindest regt der Titel zum nachdenken an, und ich mag ihn sehr. Er klingt so schön melodisch.

Ben Barritt lebt in Berlin und ist vor allem viel mit anderen Musikern unterwegs. Nicht zuletzt haben wir ihn durch Jim Kroft kennengelernt. Und das finden wir mehr als gut! Solo ist der liebe Ben aber auch nicht zu verachten. Das Live-Vergnügen hatte ich schon einmal bei den Knust Acoustics. Immer wieder!

So, das Album besteht aus 10 Songs, die eine Laufzeit von ca. 44 Minuten betragen. Für ein erstes Album, welches Independent ist, nicht von schlechten Eltern. Der Singer/Songwriter Stil ist durchgehend vorhanden, aber auch Folk und Jazz spielen im Album mit ein. Einige Songs kennt man bereits – wenn man die EP Sundial besitzt – so wie ich. Aber das ist ja nicht weiter schlimm, denn ein wenig anders hören sich die Songs trotzdem an.

Dadurch das Ben mit so vielen unterschiedlichen Künstlern arbeitet, ist sein eigener Sound gespickt von sanften und ruhigen akustischen Tönen, über Folk und Jazz mit ein wenig Rock und R’n’B. Ben, der aus England stammt, erzählt in seinen Songs viel von seinem Zuhause. Schließlich hat er diese Songs über Jahre geschrieben und sie mit auf Tour genommen. Als Band sind Yasmin, Mishka und Michael auf dem Album zu hören. Produziert wurde der Schinken von Johannes Saal.

Ben selbst sagt dass alle Songs als persönliche akustische Ideen beginnen, aber seine Band diese dann zum Leben erweckt. Generell lässt sich eins sagen: Irgendwie klingt das Album einfach lässig. Entspannt und lässig. Es lädt zum verweilen ein. Es lässt einen eine gute Zeit haben. Das ist gewiss. Zumindest ist es so bei mir. Mit Ausnahme von dem Song „Cracks“. Der wirkt so beim ersten hören dunkler als die anderen, tiefer, melancholisch. Als würde er ein Geheimnis tragen. Backvocals sind hier übrigens von der wunderbaren Miska Adams eingesungen.

Als Fazit lässt sich hier auf jeden Fall sagen, dass jemand der ein so genialer Gitarrist bei so vielen verschiedenen Bands ist, natürlich bei seinen eigenen Songs noch genialere Sounds produziert. Und Ben ist wirklich ein guter Gitarrist. Und ein guter Sänger. Sein Sound ist nicht einfach in eine Schublade zu stecken und trotzdem ist es nicht anstrengend so viele verschiedene Richtungen aufeinmal zu hören. Ben versteht es alles harmonisch zu verpacken. Und genau das macht es eben auch aus.

Tracklist:

01 Underway

02 Dancing Shoes

03 Trouble The Water

04 One Of These Days

05 Flying Home

06 Cracks

07 Queue

08 Always Making History

09 Now

10 Companion

Anspieltipps:

Now, Cracks, Flying Home

Ben Barritts first album was realized via crowdfounding and is called „What Would You Like To Leave Behind?“. This is such a meaningful title. Well, you kinda ask yourself „what would I like to leave behind?“ No, you don’t? Okay, whatever.. at least I like the sound of the title. Very melodic.

Ben lives in Berlin and most of the time he’s on the road with an awful lot of different musicians. We knew him through Jim Kroft. And we like that very much! Especially because Ben is a really great solo musician as well. I already had the pleasure to see him live once – at Knust Acoustics.

The album contains ten songs and durates 44 minutes. For a first independent album this is not too bad. It’s mostly singer/songwriter style but there’s always some folk and jazz and so many more sounds. Some of the songs I knew already because I own the EP Sundial. But that’s not really a problem.

Working with so many different musicians leads Ben to making his own sound out of all these different sounds into one. The Ben-Barrit-Sound. That’s why we find nearly everything from soft and calm acoustic sounds, to folk and jazz, and some bits of rock and r’n’b. Ben, who’s from England, writes in most of his songs about his home. Eventually, he wrote them over years and took them with him on the road. Yasmin, Miska, and Michael form his band and the album was produced by Johannes Saal.

Ben, himself says, that all of the songs start as personal acoustic ideas and then the band bring them to life. In general, there is one thing I can say: Somehow this album sounds casual. Relaxed and casual. It invites you to sit down and relax. You’ll have a good time while listening to it. At least that’s how I feel about it! Well, there is one exception (there is always one): The song cracks. This song is kinda darker than the others. Deeper and melancholic. As if there is a secret within the song. Highlight here: Backvocals are sung by Miska Adams.

In conclusion, I have to say that someone who is such a great guitarist in so many different bands of course makes his own sound so much more great and memorable than I imagined. And Ben is really great. And a good singer too. I love it that you cannot put him into one label and that’s it. No, his sound is so different with all those different genres but it never gets annoying. No, it’s very harmonically how he has done it. And that’s what a good album needs. A harmony in its self. And this one definitely has it!

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