Atreyu und To The Rats And Wolves im Gruenspan, Hamburg am 25.08.2015

Atreyu, gegründet 1998, gefeiert von mir in meinen schlimmsten Teeniejahren. (Und ja damit meine ich hauptsächlich wie ich damals aussah.)
2011 gaben sie bekannt das sie eine Pause machen würden.
Nach zahlreichen anderen musikalischen Projekten der Bandmitglieder haben sie sich 2014 entschlossen wieder zusammen zu musizieren.
Mitte September erscheint sogar ein neues Album mit dem schönen Titel „Long Live“ und ein paar neue Songs gibts hier und hier und hier.
Das besondere an Atreyu sind einfach die vielen prägnanten Gesangsstimmen die alle auf ihre eigene Art geil sind und einem noch lange im Ohr bleiben.
Die neuen Songs beweisen das sie ihrem Stil treu bleiben, es aber immer noch voll auf die Fresse gibt und sie auch ihre Affinität zu Melodien und großartigen Hooklines nicht verloren haben. Irgendwie gleich, irgendwie anders-Weiterentwicklung aber kein Stillstand!

So nun zum Konzert. Anfahrt extra lang, aber immerhin kommt man mit unserem Semesterticket umsonst nach Hamburg.
Angekommen in Hamburg gings dann auf die Reeperbahn und zum Gruenspan. Pünkltich um 20 Uhr ging es dann auch schon mit To the rats and wolves los.
Das Motto der 6 Jungs aus Essen ist „Young.Used.Wasted“ und das leben sie bei ihren Shows auch voll aus.
Bevor sie die Bühne betraten vernahm man nur Eiffel 65`s „I`m Blue“ und das fand ich schon sympathisch und es machte auch gleich klar in welche Richtung die Jungs mit ihrer Musik gehen. Als Vergleich fallen mir dazu We came as Romans ein.
Auf die Bühne gehen sie nur angemalt, was aber ganz lustig ist.
Stimmung haben sie auf jeden Fall, wenn auch nur in den ersten paar Reihen, gemacht.
Nur das andauernde mitklatschen und mit den Armen hin und herschwenken ging mir etwas auf den Keks. Ein wenig klatschen hat noch keinem geschadet, aber wenn ich meine Arme durch die Luft schwenken will gehe ich zu irgendeinem Singersongwriter.

Um 21 Uhr betraten dann endlich Atreyu unter viel Gejubel und Applaus die Bühne. Anscheinend habe nicht nur ich die Jungs vermisst.
Los ging es gleich mit dem noch relativ jungen Song „Long Live“ und das Publikum wusste noch nicht ganz genau was sie dazu tun sollten, aber schon beim 2. Lied „Becoming the Bull“ waren die ersten Reihen am moshen, headbangen und tanzen und das zog sich auch so durch das ganze Konzert.
Ihre Setlist (zu finden HIER) war bunt gemischt, aber es waren auf jeden Fall viele meiner Alltime Favs dabei. Hier die Setlist, zwar vom Konzert in Essen, aber die Jungs haben diese einfach fast überall so gespielt.

Leider musste ich das Gruenspan schon früher verlassen, damit ich den verdammten letzten Zug nicht verpasse. Auf eine Nacht allein in Hamburg oder Uelzen hatte ich nämlich keine Lust, da ich sehr erkältet war. Wie das so immer auf Konzerten ist spürt man davon während der Show natürlich nichts und hat auch noch kurz nach der Show eine Art Hochgefühl, aber irgendwann will man einfach nur wieder in sein Bett.

Alles ins allem hat es sich für mich, trotz der unvollständigen Show, gelohnt nach Hamburg zu fahren, da es schön war die Band die man all die Jahre immer wieder zwischendurch gehört hat, endlich doch noch live zu sehen. Und ich hoffe sehr das dies nicht das letzte Mal war und ich das nächste Mal nicht wieder krank bin.

Peace out
Lea

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