Discover: Freifeld-Festival in Oldenburg

Wacken, Rock am Ring, Deichbrand, Hurricane oder M’era Luna: all dies sind bekannte Festivals.

Sommer, Sonne, Dosenbier, Matsch, Gummistiefel und Dixie-Klos – jeder kennt es. Weltberühmte Acts, viele Tage voller Spaß und Musik, tausende und zehntausende Menschen – typisch Festival halt.

Aber nicht nur die großen Festivals sind nennenswert – auch die kleinen, feinen. Die regionalen Festivals mit unbekannteren Bands, anderer Atmosphäre und weniger Besuchern.

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Eines dieser wunderbaren Festivals ist das Freifeld-Festival in Oldenburg. 2016 findet es zum 3. Mal statt. Das Freifeld ist nicht wie die anderen Festivals, es verbindet Kultur, Musik, Kunst, Film, Theater und Kreativität.

Neben Musik werden Ausstellungen bereitgestellt. Es gibt Workshops: Massage mit Klangschalen, Siebdruck, verschiedene Tanzworkshops und vieles, vieles mehr! Die Essensstände sind auch nicht wie auf anderen Festivals: Das Essen ist ausschließlich vegetarisch und vegan. Trotzdem ist die Auswahl groß, man kann z.B. zwischen „Wutburgern“, Knoblauchbrot, Crepés oder Falafeln wählen. Aber auf Bier oder andere alkoholische Getränke muss man nicht verzichten.

Neben Bands wie Kafka Tamura, Love A oder Say Yes Dog standen auch die bekannteren De Fofftig Penns bereits auf der Freifeld-Bühne. Mit verschiedenen Aktionen werden die Besucher aufgefordert, das Geschehen nicht nur zu beobachten sondern selbst zu gestalten.

An einer Wand in der Donnerschweer-Kaserne konnte man „Beweisstücke“ in einen Plastikbeutel eintüten, auf einer Karteikarte dazu schreiben, was man  zwischen dem Beweisstück und dem Freifeld verbindet. Und all diese verschiedenen Dinge hingen an der Wand und jeder hatte was anderes gefunden. Zum alten Gelände (Kaserne Donnerschwee) wurde ein Video vorbereitet mit einer Geschichte und einem Geländerundgang. Mittels eines QR-Codes oder eines Links konnte man auf seinem Smartphone dieses Video öffnen und den Weg auf dem Gelände verfolgen. Mit verschiedenen Animationen wurde etwas über das Gelände dargestellt. Für Kinder gab es eine riesige Spielwiese mit Hoola-Hoop-Reifen, Bastel- und Turnmöglichkeiten und vielem anderen.

Das Angebot ist sehr groß, das Freifeld-Team steckt sein gesamtes Herzblut in dieses Festival. Ich könnte noch soooo viel mehr erzählen!! Aber all diese Erfahrungen muss man selbst sammeln!

Falls ihr einen Einblick über das Freifeld 2013 haben wollt, habe ich damals einen Review dazu geschrieben: http://acquirethefire.blogspot.de/2013/08/freifeld-festival-2013.html

Dieses Jahr sollte das Festivals erstmals nicht auf der Donnerschweer-Kaserne stattfinden, stattdessen sollte das Kloster Blankenburg zum neuen Gelände werden! Leider wollten die Besitzer des Geländes nicht, dass das Freifeld sich so sehr mit der Geschichte befasst (ehemalige Psychiatrie) – denn sie hatten Angst, dass das Kloster damit in ein „schlechtes Licht gestellt würde“. Aber dadurch, dass die Besitzer in das Freifeld-Programm eingreifen wollten haben sie sich ins schlechte Licht gestellt. Die einzig richtige Entscheidung, das diesjährige Freifeld abzusagen, war die einzige Lösung die Freiheit dieses Festivals nicht zu gefährden.

Die neuesten Infos zum Festival findet ihr HIER und HIER.

Und ihr seid auch gerne gesehen euch für das Freifeld zu engagieren. Ob beim Auf- oder Abbau oder direkt als Helfer auf dem Festival, schaut einfach regelmäßig auf der Internetseite vorbei und meldet euch gern 🙂

Auf dass das Freifeld 2016 doppelt so schön wird wie die letzten beiden Jahre!Lohnt sich! 🙂

Michelle~

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